|
|
|
WSI-Verteilungsbericht 2009: Reflex der Krise Trotz gestiegener Bruttolohnquote sind die Einkünfte der ArbeitnehmerInnen in Deutschland eingebrochen. In Kombination mit weiteren Krisenfolgen werde die Binnennachfrage dadurch weiter geschwächt, prognostiziert der WSI-Verteilungsbericht 2009.
(Seite 1)
Europa 2010: Krise trifft Jugend Auch 2010 steht die Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise und ihrer Folgen für die Arbeitsmärkte im Mittelpunkt der europäischen Politik. Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) entwickelt zurzeit Strategien, um für Investitionen in das soziale Europa und eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte zu mobilisieren. (Seite 3)
DGB-Organisationswahlen: Wechsel in fünf Bezirken In fünf der neun DGB-Bezirke wird es einen Wechsel an der Spitze geben, weil die bisherigen Bezirksvorsitzenden nicht mehr zur Wahl antreten. Ab Januar 2010 werden die neuen Vorsitzenden und ihre StellvertreterInnen auf Bezirkskonferenzen gewählt. (Seite 5)
Baustelle Entgeltgleichheit: „Wenn der Chef gute Laune hat“
Noch nie war das Problembewusstsein über die ungerechte Bezahlung von Frauen so groß wie heute. Doch was wird dagegen getan? Eine Bestandsaufnahme von Dr. Karin Tondorf. (Seite 7)
|
|
|
|
BA: Aktive Arbeitsförderung gesichert Der nächste Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht – und die Krise schlägt voll durch: Für 2010 rechnet der Verwaltungsrat mit einem Defizit von fast 18 Milliarden Euro. Eigentlich müsste die BA das enorme Minus selbst aus Rücklagen finanzieren. Was in diesem Jahr noch gelungen ist, wird der BA in 2010 aber nicht mehr möglich sein.
(Seite 1)
Gender-Index 2009: Noch nicht im grünen Bereich Seit letztem Jahr zeigt der Gender-Index, wie es um die Chancengleichheit der Geschlechter in den deutschen Landkreisen und Städten bestellt ist. Der gerade veröffentlichte Index 2009 belegt: Von einer flächendeckenden Wende in Sachen Gleichstellung ist noch nicht viel zu spüren. (Seite 3)
Petition: Steuer gegen Armut Seit einigen Wochen unterstützt der DGB die Kampagne „Steuer gegen Armut“, die sich für eine internationale Finanztransaktionssteuer einsetzt. Jetzt haben die InitiatorInnen der Kampagne eine Petition zu ihren Forderungen beim Bundestag eingereicht. (Seite 6)
Klimagipfel: Doppelte Herausforderung meistern
Im Dezember findet in Kopenhagen die 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise darf dabei kein Argument für halbherzige Beschlüsse sein. Im Gegenteil: Ambitionierter Klimaschutz und Gute Arbeit stützen Wirtschaft und Finanzmärkte. Was die Gewerkschaften von Kopenhagen erwarten, beschreibt DGB-Vorstand Dietmar Hexel. (Seite 7)
|
|
|
Keine Billigstrategie nach Innen "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" nennt die Bundesregierung das, was sie als "Sofortmaßnahmen" zusammengeschnürt hat. Vor allem die Steuersenkungspläne stoßen auf deutliche Kritik der Gewerkschaften. (Seite 1)
Junge Generation: Koalitionsvertrag enttäuschend In Sachen Jugend ist der Koalitionsvertrag eine Nullnummer - frohlocken dürfen hingegen die Arbeitgeberverbände im Gastgewerbe. Schwarz-Gelb will den Jugendarbeitsschutz einschränken. Die zunehmend prekäre Arbeitswelt der jungen Generation ist ein Schwerpunkt der DGB-Bundesjugendkonferenz Mitte November in Göttingen. (Seite 3)
Gewerkschaften fordern Sanktionen
Das westafrikanische Guinea versinkt im Chaos. Die herrschende Militärjunta geht brutal gegen die Opposition vor, in der die Gewerkschaften eine wichtige Rolle einnehmen. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) fordert wirkungsvolle Sanktionen. (Seite 5)
"Unsichtbaren" sichtbar gemacht
Ohne Dings kein Bums. Diese Grundregel der Kommunikation galt auch für den Tarifkonflikt in der Gebäudereinigung, der nach einem zehntägigen Erzwingungsstreik Ende Oktober gelöst werden konnte. Michael Knoche-Gattringer beleuchtet als "Streik-Pressesprecher" der IG BAU den Hintergrund des Konflikts. (Seite 7)
|
|
|
Versteckt, verschoben, verzagt
Kritisch beurteilt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer den schwarz-gelben Koalitionsvertrag. „Versteckte Umverteilung von unten nach oben, verschobene, aber klar konturierte Einschnitte in die Sozialsysteme und Verzagtheit bei der Krisenbekämpfung und Krisenbewältigung“, diesen Geist atme der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag, so Sommer.
(Seite 1)
Mehr Mini-Jobs statt Mindestlöhne
Die Einschnitte bei Gesundheit und Pflege sind bereits weitgehend bekannt, ebenso wie die Erhöhung des Schonvermögens für ALG II-EmpfängerInnen auf 750 Euro pro Lebensjahr. Aber was verbirgt sich noch in den 6136 Zeilen des schwarz-gelben Koalitionsvertrags? einblick wagt einen Blick auf weitere Details.
(Seite 3)
Campus Offensive
Viele Studierende kommen im Studium erstmals mit der Arbeitswelt in Kontakt – ob als PraktikantIn oder NebenjobberIn. Doch mit Gewerkschaften haben viele bisher noch wenig am Hut. Das wollen die Gewerkschaften durch neue Strategien an den Hochschulen ändern.
(Seite 5)
Bildungspolitik als Mathe-Olympiade
Statt Reformen im Bildungswesen Rechenschiebertricks – die Bilanz der Bildungspolitik von Bund und Ländern, die Matthias Anbuhl (DGB) ein Jahr nach dem Bildungsgipfel in Dresden zieht, ist ernüchternd Strategie. (Seite 7)
|
|
|
Parität wieder herstellen
Im kommenden Jahr wird es bei den gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich ein Minus von 7,5 Milliarden Euro geben. DGB-Vorstand Annelie Buntenbach warnt vor einer "Belastungswelle" für Versicherte und will, dass die Arbeitgeber "endlich wieder den gleichen Beitrag leisten wie die Beschäftigten".
(Seite 1)
Rolle der Gewerkschaften international gewachsen
Die Krise macht's möglich: Zunehmend werden die Gewerkschaften auch in der internationalen Politik als wichtiger Akteur ernst genommen und mit einbezogen.
(Seite 3)
Partizipation im Betrieb: Akteure vernetzen sich
Das "Netzwerk Beteiligung", entstanden aus dem Trendwende-Projekt "Mitbestimmung am Arbeitsplatz", will für mehr beteiligungsorientierte Ansätze in der Gewerkschaftsarbeit werben.
(Seite 5)
Wetzel: Den Blick auf die Mitglieder richten
Mit dem "Projekt IG Metall 2009" will die IG Metall ihre Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitglieder verstärken und die Handlungsfähigkeit der Gewerkschaften sichern. IG Metall-Vize Detlef Wetzel erläutert im einblick die geplante Strategie. (Seite 7)
|
|
|
|
Kein Fortschritt für gute Arbeit
Selbst wenn unter Schwarz-Gelb der von vielen befürchtete soziale Kahlschlag ausbleiben sollte: VerliererInnen der Bundestagswahl sind in jedem Fall die, die auf sozialen Fortschritt und ein Mehr an guter Arbeit angewiesen sind.
(Seite 1)
So haben GewerkschafterInnen gewählt
einblick analysiert das Wahlverhalten von Gewerkschaftsmitgliedern bei der Bundestagswahl sowie bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Schleswig-Holstein.
(Seiten 1-3)
"Der DGB muss stärker werden"
Der scheidende IG BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt im einblick-Interview
(Seite 5)
"Nicht jede Politik akzeptieren"
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer und weitere Gewerkschaftsvorsitzende äußern sich zum Wahlausgang (Seite 7)
Beilage: 60 Jahre DGB
|
|
|
Hartz IV drängt in schlechte Arbeit
Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt: Arbeitssuchende würden für eine Stelle drastische Zugeständnisse machen. Trotzdem fordert das Institut der Bundesagentur für Arbeit weiterhin mehr "Aktivierung".
(Seite 1)
G20: Jobkrise muss Thema in Pittsburgh werden
Im Mittelpunkt des G20-Gipfels in Pittsburgh sollten Maßnahmen gegen die weltweite Jobkrise stehen, fordern die internationalen Gewerkschaften.
(Seite 3)
Parteien-Check III: Wie sozial soll Deutschland sein?
einblick prüft im dritten und letzten Teil des Wahlchecks, was die Wahlprogramme der Parteien zur Zukunft der sozialen Sicherungssysteme sagen.
(Seite 5)
Allianz gegen Atomkraft
Niedersachsen dürfe nicht länger das "Atomklo der Republik sein", fordert der niedersächsische IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine. Gemeinsam mit ver.di-Landesleiter Siegfried Sauer erklärt er, weshalb der Ausstieg aus der Atomkraft längst überfällig ist - nicht nur in Niedersachsen. (Seite 7)
|
|
|
Beschäftigung muss im Mittelpunkt stehen
Der G20-Gipfel in Pittsburgh Ende September "muss ein Beschäftigungsgipfel werden", fordert der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Die internationalen Gewerkschaften erwarten außerdem, dass die Internationale Arbeitsorganisation ILO an den Beratungen in Pittsburg beteiligt wird.
(Seite 1)
DGB-Ausbildungsreport: Frauen benachteiligt
Insgesamt waren die Auszubildenden zufrieden mit den Bedingungen ihrer Ausbildung - das ergibt der DGB-Ausbildungsreport 2009. Allerdings sind Überstunden, fachfremde Tätigkeiten und mangelnde Anleitung weiterhin keine Seltenheit. Besonders schlecht schnitten weiblich dominierte Branchen ab.
(Seite 3)
Parteien-Check II: Wie gut soll Arbeit sein?
einblick prüft im zweiten Teil des Wahlchecks, was die Wahlprogramme der Parteien zu den Themen Mindestlohn, Mitbestimmung, Leiharbeit und Arbeitnehmerdatenschutz vorsehen.
(Seite 5)
Beteiligen statt opfern
Die Krise verlangt den Beschäftigten viele Opfer ab. Wenn sie auf Lohn verzichten, um ein Unternehmen zu retten, steht ihnen eine Gegenleistung zu. DGB-Vorstand Dietmar Hexel plädiert deshalb dafür, gerade jetzt die materielle Beteiligung der ArbeitnehmerInnen auszubauen. (Seite 7)
|
|
|
Es geht auch besser
LeiharbeiterInnen sind die ersten, die in der Krise ihren Job verlieren – aber es geht auch anders: In fast allen Nachbarländern sind LeiharbeiterInnen besser abgesichert, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt.
(Seite 1)
„Arbeitgeber nutzen Krise aus“
Der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel schildert im Interview, wie Arbeitgeber versuchen, die Jobängste der Beschäftigten in der Krise ausnutzen. Außerdem: Seine Erwartungen an den kommenden IG BAU-Kongress.
(Seite 3)
Parteien-Check: Wer zahlt die Zeche?
Die Bundestagswahl steht vor der Tür – einblick stellt die Wahlprogramme der Parteien den Forderungen des DGB gegenüber.
(Seite 5)
Verdachtskündigungen ausschließen
Kündigungen aus Verdacht und wegen geringer Vermögensdelikte stehen seit dem Fall „Emmely“ im Fokus. Die DGB-Rechtsexpertin Martina Perreng kritisiert die gängige Praxis. (Seite 7)
|
|
|
Angebot bisher kaum genutzt
Die unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit (BA) bereit gestellten Töpfe für Kurzarbeit und Qualifizierung werden bisher kaum genutzt. (Seite 1)
"Alterteilzeit verlängern" Bundesarbeitminister Olaf Scholz (SPD) nimmt im einblick-Interview Stellung zur Verlängerung der Altersteilzeit, zur Ausbildung und zum Arbeitnehmerdatenschutz. (Seite 3)
Mit Leidenschaft, Herz und Verstand
Die ver.di-Kampagnen bei Lidl und Schlecker sorgten für Furore. ver.di praktiziert seit längerem, was amerikanische Gewerkschaften wieder erfolgreich gemacht hat: Organizing. Auch die anderen DGB-Gewerkschaften setzen immer häufiger auf diese Strategie, um Beschäftigte zu mobilisieren. (Seite 5)
Entzauberung ist möglich
Nicht nur bei den Steuern machen PolitikerInnen vor der Wahl wirklichkeitsfremde Vorschläge. Auch das Themenfeld Familie und Gleichstellung zeichnet sich durch wenig Realitätsbezug aus, glaubt der Publizist Thomas Gesterkamp. (Seite 7)
|
|
|
Gute Arbeit kein Schönwetter-Thema
Die Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2009 zeichnen kein gutes Bild von den Arbeitsbedingungen in Deutschland. Auch in der Krise dürfe das Thema Gute Arbeit nicht vernachlässigt werden, mahnt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer an. (Seite 1)
Index im Betrieb Der DGB-Index Gute Arbeit ist auch ein Instrument, um die Qualität der Arbeit in einzelnen Branchen und Unternehmen zu verbessern. (Seite 3)
Rente mit 67 nicht mehr vertretbar
Die Rente mit 67 muss laut Gesetz 2010 auf den Prüfstand. Wenn die Politik die eigenen Vorgaben ernst nimmt, ist die Anhebung des Renteneintrittsalters nicht mehr vertretbar. (Seite 5)
Politik für Menschen
IG Metall-Vize Detlef Wetzel stellt die Ergebnisse der Umfrage "Gemeinsam für ein Gutes Leben" vor. (Seite 7)
|
|
|
ILO will globalen Jobpakt
Auf ihrer jährlichen Arbeitskonferenz in Genf hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO eine globale Beschäftigungsinitiative gefordert. Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer fordert Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Steinmeier auf, die ILO mit an den G20-Verhandlungstisch zu bringen. (Seite 1)
Nach der Wahl ist vor der Wahl Der 7. Juni war ein schwarzer Tag für Europa. Fast 60 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich nicht an den Europawahlen. Durch das Wahlergebnis ist das Europäische Parlament (EP) weiter nach rechts gerückt. Und es beflügelt die, die eine Fortsetzung des neoliberalen Kurses der Barroso-Kommission wollen. (Seite 3)
Beschäftigungssicherung vor Ort
Bei immer mehr Unternehmen kommt die Krise an – Beratung und Krisenmanagement durch die Gewerkschaften sind jetzt oft der Schlüssel, um Beschäftigung zu sichern. (Seite 5)
Wir brauchen eine Reform der Reform
Es läuft etwas schief an Deutschlands Hochschulen.
Das hat nicht erst der Bildungsstreik
der Studierenden und SchülerInnen gezeigt.
Was getan werden muss, damit die Reformen
im Zuge des europaweiten Bologna-Prozesses
doch noch erfolgreich sein können,
beschreibt DGB-Vize Ingrid Sehrbrock. (Seite 7)
|
|
|
|
Mehr Verantwortung wagen Der DGB hat eine wichtige Erweiterung in den "Deutschen Corporate Governance Kodex" - den Kodex für verantwortungsbewusste und ethische Unternehmensführung - eingebracht: Der Kodex verpflichtet Vorstände jetzt, im Einklang mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu sorgen. (Seite 1) Die Ein-Euro-Verdrängung Etliche Studien haben es bereits gezeigt - jetzt bestätigen es in einer Befragung auch die Ein-Euro-JobberInnen selbst: Ein-Euro-Jobs verdrängen reguläre Beschäftigung. (Seite 3) Solidarität 2.0 Gewerkschaften entdecken mit Blogs und in Social Communities den politischen Nutzwert des "Web 2.0". (Seite 5) Mehr Einfluss für den Staat Gerade in der Krise muss Industriepolitik die Weichen für zukunftsfähige Strukturen stellen, meint DGB-Vorstand Claus Matecki. (Seite 7)
|
|
|
|
Das war erst der Auftakt Mit dem erfolgreichen DGB-Kapitalismuskongress und einer Großdemonstration mit 100.000 TeilnehmerInnen Mitte Mai in Berlin haben die deutschen Gewerkschaften gezeigt: Ein "Weiter so" darf es in der Krise nicht geben. (Seite 1) Druck gemacht Die Aktionstage des Europäischen Gewerkschaftsbunds und die DGB-Demo am 16. Mai in Berlin waren ein voller Erfolg: Europaweit demonstrierten Hunderttausende. (Seite 2/3) Jobpotenziale nutzen Den sozialen Dienstleistungen droht ein Fachkräftemangel. Der DGB fordert bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen in der Branche. (Seite 4) Umdenken, Gegenlenken Eine einblick-Doppelseite zum DGB-Kapitalismuskongress: Themen, Inhalte, Debatten (Seite 6/7)
|
|
|
|
Mit Beilage "BLICKPUNKT EUROPA" - DGB-Info zur Europawahl >>Download der Beilage
Erst Personalabbau, dann Kredit Manche Banken knüpfen aktuell ihre Kreditvergabe an Unternehmen an unglaubliche Bedingungen - und der gesamte Banksektor verschärft seine Kreditrichtlinien. (Seite 1)
Wer haftet für Finanzlöcher? Die Krise ist definitiv auch bei den Sozialversicherungen angekommen. Vor allem bei der Arbeitslosen- und der Gesetzlichen Krankenversicherung wird es in diesem Jahr ein erhebliches Minus geben. Der DGB fordert deshalb vom Bund, das Sozialsystem mit den finanziellen Folgen der Krise nicht allein zu lassen – und für die Defizite zu haften. (Seite 3)
Auf nach Berlin Am 16. Mai für ein soziales Europa und die nachhaltige Bekämpfung der Krise demonstrieren. (Seite 5)
Noch kein Meilenstein Ein Jahr Verbraucherinformationsgesetz: Was es gebracht hat, was noch verbessert werden muss und warum Verbraucherschutz auch in der Krise ein Thema für die Gewerkschaften ist, beschreibt Christoph Hahn, Referatsleiter für Verbraucherpolitik beim DGB-Bundesvorstand: Gerade beim Schutz vor riskanten Finanzprodukten hätten bessere Regelungen helfen können. (Seite 7)
|
|
|
|
"Christliche" nicht tariffähig Anfang April stellte das Berliner Arbeitsgericht fest: Die "Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen" (CGZP) ist nicht tariffähig. Das Ende von Dumping-Tarifen in der Leiharbeit? (Seite 1) Recht auf Bildung "Bildung ist MehrWert!" ist das Motto des GEW-Gewerkschaftstages vom 25. bis 29. April in Nürnberg. Im einblick-Interview beschreibt der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne die Schwerpunkte des Kongresses. (Seite 3) Projekt mit Modellcharakter Mit dem Projekt "Bildung in Zeitarbeit Hessen" (BinZ.he) machen sich DGB, IG Metall und Zeitarbeitgeberverbände dafür stark, mit Kurzarbeit und Weiterbildung Arbeitsplätze von LeiharbeiterInnen zu sichern. (Seite 5) "Die Politik muss handeln" Um die Erosion des Tarifvertragssystems zu stoppen, muss die Politik handeln und dafür sorgen, dass wieder mehr Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden. Das fordern die Tarifexperten Reinhard Bispinck und Thorsten Schulten. (Seite 7)
|
|
|
|
Ausbildung und Übernahme in Gefahr Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Zeichen der Krise sei "Besorgnis erregend", meint die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock. Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bestätigen das. (Seite 1) Boni für GewerkschafterInnen Mit "Differenzierungsklauseln" können bestimmte tarifliche Leistungen nur Gewerkschaftsmitgliedern zugesprochen werden. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Klauseln jetzt für zulässig erklärt. (Seite 3) Alternativen zum Casinokapitalismus "Umdenken - Gegenlenken" ist das Motto des Kapitalismuskongresses des DGB am 14. und 15. Mai in Berlin. (Seite 5) "Handlungsbedarf auch hierzulande" Die Bundesregierung fordert verbindliche internationale Arbeitsnormen in Sonntagsreden ein - hinkt aber bei deren Umsetzung hinterher, meint Klaus Lörcher. (Seite 7)
|
|
|
Die Lücke muss weg
Entgeltgleichheit von Frauen und Männern muss endlich Realität werden - fordern die Gewerkschaften anlässlich des "Equal Pay Day" am 20. März.
(Seite 1)
Machtpoker um die ARGEn
Eigentlich stand er bereits im Februar: der Kompromiss zwischen Arbeitsminister Olaf Scholz und den Ländern über eine Neuordnung der "Hartz-IV-Verwaltung". Doch jetzt blockiert die Unionsfraktion im Bundestag den Kompromiss.
(Seite 3)
Nachhaltigkeit im Vordergrund
Beim Umgang und bei der Begrenzung von Managergehältern haben Positionen, die der DGB schon geraume Zeit vertritt, in der großen Koalition heute Hochkonjunktur: Der aktuelle Gesetzentwurf soll noch vor der Sommerpause durch den Bundestag.
(Seite 5)
Der Kampf um Köpfe und Herzen
Der Kampf um eine grundlegende andere Wirtschaftsordnung ist eröffnet. Wenn die Gewerkschaften ihn gewinnen wollen, müssen sie jetzt deutlich machen, welche Grundwerte ihr Handeln bestimmen, meint Martin Allespach, Funktionsbereichsleiter "Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik" beim IG Metall-Vorstand.
(Seite 7)
|
|
|
Bildungspolitik leicht gemacht
Nicht mit mehr Mitteln für das Bildungssystem, sondern mit statistischen Rechentricks wollen die Kultusminister der Länder offenbar ein Ziel des Bildungsgipfels 2008 erreichen: die Halbierung der Schulabbrecherquote.
(Seite 1)
Platz am Verhandlungstisch
Am 2. April findet der Weltfinanzgipfel der G20-Staaten in London statt. Um die Interessen der ArbeitnehmerInnen in das internationale Krisenmanagement einbringen zu können, fordern die Gewerkschaften einen Platz am Verhandlungstisch. Das muss in London endlich verbindlich vereinbart werden.
(Seite 3)
Gustav Horn: Talsohle der Krise erst 2010
Die Talsohle der aktuellen Krise wird frühestens im Laufe des kommenden Jahres erreicht sein, erklärt Gustav A. Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), im einblick-Interview.
(Seite 7)
|
|
|
|
Das Problem mit den Minijobs Im Herbst will die Bundesregierung ihren elften Bericht "über die Auswirkung zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung" vorlegen. Der DGB hat Stellung zum Thema genommen - und kritisiert, dass Minijobs zur Schwarzarbeit missbraucht werden. (Seite 1)
Nicht gekleckert Der Bundesagentur für Arbeit stehen in diesem Jahr 6,6 Milliarden Euro für Kurzarbeit und Qualifizierung zur Verfügung. Die Finanzkrise könnte zur Renaissance der betrieblichen Weiterbildung führen. (Seite 3)
Krise erreicht Arbeitsgerichte Die Zahl der Kündigungsschutzklagen hat in den vergangenen Monaten drastisch zugenommen, meldet der DGB Rechtsschutz. (Seite 5)
Contra Schuldenbremse Die von der Föderalismuskommission geplante Schuldenbremse untergräbt das Wachstumspotential der deutschen Volkswirtschaft, meint DGB-Chefökonom Dierk Hirschel. (Seite 7)
|
|
|
Richter sehen Reformbedarf
Seit Einführung der Hartz-Gesetze steigt die Zahl der Klagen gegen Hartz IV vor deutschen Sozialgerichten sprunghaft an. Jetzt fordern die Richter des Bundessozialgerichts eine Reform der Reform. (Seite 1)
Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld Über ein Drittel aller Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld wird nur deshalb verhängt, weil sich die Betroffenen nicht rechtzeitig als arbeitsuchend melden. (Seite 2)
Viele Versprechen, wenig Investitionen Wie viel einer Gesellschaft
Bildung wert ist, zeigt sich vor
allem in den Investitionen in
das Bildungswesen – hierzulande
scheinbar nicht viel. (Seite 3)
NPD-Verbot ist noch keine Strategie Neonazis fischen nicht mehr
nur am gesellschaftlichen
Rand, sondern richten ihre
Agitation zusehends auf die
Mitte aus. Das erfordert neue
Strategien im Kampf gegen
Rechts, meint Sebastian
Wertmüller, Vorsitzender der DGB-Region Niedersachsen-Mitte. (Seite 7)
|
|
|
Marktwirtschaft für Menschen
Die Gewerkschaften wollen, dass Konsequenzen aus der internationalen Finanzkrise gezogen werden: „Was wir
brauchen, ist eine Marktwirtschaft für Menschen“, erklärte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf der DGB-Neujahrspressekonferenz am 22. Januar in Berlin. (Seite 1)
Trendwende in der Mitgliederentwicklung 2008 ist es den DGB-Gewerkschaften gelungen, gegenüber dem Vorjahr den Mitgliederrückgang zu halbieren – von 2,2 Prozent auf 1,1 Prozent. Und die GEW konnte sogar ein Mitgliederplus erzielen. (Seite 3)
Beteiligung sichert Zukunftsfähigkeit
Die Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern neue Formen der Beteiligung von Beschäftigten und
Gewerkschaftsmitgliedern. Mit einer stärker beteiligungsorientierten Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit können die Gewerkschaften nur gewinnen. Davon ist Heike Kauls, DGB, überzeugt. (Seite 7)
|