Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ist in den vergangenen Jahren in erheblichem Umfang zu Lasten der Investitionstätigkeit von Bund, Ländern und Gemeinden gegangen. Während der Staat in den EU 25-Ländern im Schnitt acht Prozent seiner Ausgaben in die öffentliche Infrastruktur investiert, sind es in Deutschland lediglich 5,5 Prozent. Die Folge: Die fehlenden Investitionen haben sich nachhaltig in der Quantität und Qualität öffentlicher Infrastrukturleistungen bemerkbar gemacht, schreibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem jüngsten Wochenbericht.