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Arbeitslosenquote der 15- 24-Jährigen in ausgewählten EU-Staaten/ Veränderung gegenüber dem Vorjahr (in Prozent) | |
DGB-Regionsvorsitzende nach Geschlecht | |
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DGB-Regionsvorsitzende nach Gewerkschaftszugehörigkeit | |
DGB-Regionsvorsitzende nach vorheriger Position | |
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Krankheitsfälle und Krankheitstage nach Krankheitsart in 2008 (pro 100 Versicherte) | |
Steuerbelastungen von Löhnen beziehungsweise Gewinn- und Vermögenseinkünfte 1960 bis 2009 (in Prozent) | |
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Haushaltssalden der Bundesagentur für Arbeit (in Milliarden Euro) | |
Wie viele Versichte hätten nach den Koalitionsplänen zur Kopfpauschale Anspruch auf einen Sozialausgleich und wie hoch wäre der dadurch verursachte zusätzliche Steuerzuschuss zum Gesundheitssystem. | |
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Zustimmung Ostdeutscher (Jahrgang 1973) zur Aussage "Ich habe in Ostdeutschland eine gesicherte Zukunft". | |
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In den vergangenen zwölf Jahren gab es bei den von BerufspendlerInnen genutzten Verkehrsmitteln lediglich marginale Veränderungen. | |
Mindereinnahmen der öffentlichen Haushalte durch die von der Bundesregierung geplanten Steuersenkungen(in Milliarden Euro) | |
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Zahl der Bundesgesetze, an deren Erarbeitung externe Dienstleister (z.B. Anwaltskanzleien) beteiligt waren, nach verantwortlichen Bundesministerien* (Jahre 2000-2009) | |
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Anteil der ArbeitnehmerInnen in der Landwirtschaft mit prekären Arbeitsbedingungen in ausgewählten Ländern | |
Ausgabesteigerung der gesetzlichen Krankenkassen, Vergleich erstes Halbjahr 2008 mit erstem Halbjahr 2009 in ausgewählten Bereichen | |
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Unterschreitung der untersten Tarifvergütung um ein Drittel | |
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Anteil der Beschäftigten, die von einem Betriebsrat oder einer anderen Mitarbeitervertretung vertreten werden (in Prozent) | |
Anteil der von Armut gefährdeten Erwerbstätigen (in Prozent) | |
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Anteil der weiblichen Abgeordneten im neu gewählten Bundestag nach Fraktionen (in Prozent) | |
Anteil von Personen mit verschiedenen Qualifikationen an allen Erwerbspersonen (Projektion bis 2030, in Prozent) | |
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Entwicklung der Beitragssätze zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (in Prozentpunkten) | |
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Anders als bei den Bundestagswahlen von 1998 bis 2005 lassen sich bei der Bundestagswahl 2009 kaum geschlechtsspezifische Unterschiede im Wahlverhalten von gewerkschaftlich organisierten Frauen und Männern feststellen. | |
Bei den Landtagswahlen in Brandenburg bleibt die SPD unter Gewerkschaftsmitgliedern mit 36 Prozent stärkste Kraft und kann ihr Ergebnis von 2004 in dieser Gruppe sogar um vier Prozentpunkte verbessern, DIE LINKE verliert vier Prozentpunkte. | |
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Bei den gewerkschaftlich organisierten WählerInnen hat die SPD mit minus 13,7 Prozent noch stärker verloren als bei allen WählerInnen (11,2 Prozent). Alle anderen Parteien gewinnen bei GewerkschafterInnen hinzu - am stärksten DIE LINKE, am wenigsten die Grünen. | |
Bei der Landtagswahl 2009 in Schleswig-Holstein liegt das Wahlverhalten der GewerkschafterInnen im Landestrend. | |
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Die SPD behauptet bei den gewerkschaftlich organisierten WählerInnen ihren "ersten Platz" mit 33,5 Prozent, dahinter liegen die Union mit 25 und DIE LINKE mit knapp über 17 Prozent. Die Grünen liegen bei den GewerkschafterInnen knapp, die FDP deutlich unter ihrem Gesamtergebnis. | |
Die Union kann bei gewerkschaftlich organisierten WählerInnen im Osten Deutschlands im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 um fast zehn Prozentpunkte zulegen. Die SPD hat bei GewerkschafterInnen seit der Bundestagswahl 1998 im Westen rund 24 Prozentpunkte eingebüßt. | |
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Von allen Altersgruppen schneidet die SPD bei GewerkschafterInnen unter 30 Jahren am schlechtesten ab. Im Osten Deutschlands landet sie bei den jungen Gewerkschaftsmitgliedern sogar nur auf Platz 4. Die größte Zustimmung bei den Jüngeren erhielt in Ost und West die Union. | |
Während Wirtschaftsprofessuren nur rund zwölf Prozent aller deutschen ProfessorInnen-Stellen ausmachen, sind es bei den gestifteten Professuren fast 34 Prozent. | |
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Zwar schneidet die SPD bei ArbeiterInnen und Angestellten immer noch besser ab als die Union, musste aber gegenüber 2005 noch einmal große Verluste hinnehmen. Bei den gewerkschaftlich organisierten BeamtInnen hat die Union die SPD überholt. | |
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Anteil der LeistungsempfängerInnen* nach dem Sozialgesetzbuch II, die bei der
Arbeitssuche zu folgenden Zugeständnissen "auf jeden Fall" oder "eher" bereit
wären (in Prozent) | |
Anteil von öffentlichen und privaten
Ausgaben für Bildung am Bruttoinlandsprodukt
in ausgewählten
OECD-Staaten 2006 (in Prozent) | |
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Netto-Stundenlohn, zu dem ALG-II-BezieherInnen bereit wären, eine (neue) Stelle anzunehmen (in Euro) | |
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Zahl der selbstständig Erwerbstätigen mit aufstockender Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II | |
Stimmenanteile bei der Landtagswahl im Saarland vom 30. August 2009 (in Prozent) | |
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Stimmenanteile bei der Landtagswahl in Sachsen vom 30. August 2009 (in Prozent) | |
Stimmenanteile bei der Landtagswahl in Thüringen vom 30. August 2009 (in Prozent) | |
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"Ich habe Probleme, mich nach der Ausbildung in meiner Freizeit zu erholen":
Anteil der Auszubildenden, die dieser Aussage ganz oder teilweise zustimmen
bzw. auf die sie nicht zutrifft (in Prozent) | |
Zufriedenheit von Auszubildenden mit ihrer Ausbildung in Betrieben mit und
ohne Interessenvertretung (in Prozent) | |
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Entwicklung der realen Arbeitsentgelte in ausgewählten EU-Ländern von 2000 bis 2008 (in Prozent) | |
Was ist wichtig? Die fünf häufigsten Antworten bei der IG Metall-Umfrage im Rahmen der Kampagne "Gutes Leben" (Häufigkeit in Prozenz) | |
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Zunahme der Leiharbeit in ausgewählten Ländern von 2004 bis 2007 (in Prozent) | |
Überlassene ArbeitnehmerInnen in Deutschland von 2003 bis 2009 (Zahlen jeweils vom Juni, Veränderungen gegenüber Vorjahr in Prozent) | |
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Entwicklung des Anteils der NiedriglohnempfängerInnen* in verschiedenen Beschäftigtengruppen (in Prozent) | |
Tatsächliche öffentliche Ausgaben* für Weiterbildung während Kurzarbeit und der zur Verfügung stehende Haushaltsansatz (in Millionen Euro) | |
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Zuschnitt und Zahl der künftigen DGB-Regionen* nach Bezirken | |
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Anteil der Beschäftigten, die denken, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen
ihre jetzige Arbeit bis zum Rentenalter ausüben können (in Prozent) | |
Bewertung ausgewählter Dimensionen von Arbeit durch die Beschäftigten im DGB-Index Gute Arbeit (Indexskala 0 bis 100) | |
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Rente von Geringverdienenden* im Verhältnis zum jeweiligen Durchschnittslohn (in Prozent) | |
Verteilung der Arbeitsplätze in Deutschland nach Qualitätsstufen (in Prozent) | |
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Wie oft sind Sie in den letzten zwölf Monaten krank zur Arbeit gegangen? (Antworten in Prozent) | |
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Entwicklung der Indexwerte der Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe, saisonbereinigt
(Basiswert des Index: Jahresdurchschnitt 2005 = 100) | |
Stimmenanteile bei der Europawahl in Deutschland vom 7. Juni 2009 (in Prozent) | |
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Veränderung der Insolvenzzahlen in ausgewählten Branchen,
Vergleich 1. Quartal 2008 mit 1. Quartal 2009 (in Prozent) | |
Wahlverhalten von GewerkschafterInnen bei der Europawahl vom 7. Juni 2009
nach Geschlecht (in Prozent) | |
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Wahlverhalten von Gewerkschaftsmitgliedern in Ost- und Westdeutschland
bei der Europawahl vom 7. Juni 2009 (in Prozent) | |
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"Arbeitsgelegenheiten mit
Mehraufwandsentschädigung",
wie Ein-Euro-Jobs korrekt heißen, sind das mit Abstand am häufigsten eingesetzte Arbeitsmarktinstrument - als Brücke in den ersten Arbeitsmarkt aber in der Regel wirkungslos. | |
Blog-NutzerInnen sind daran interessiert, schnell neues Hintergrundwissen zu erhalten - das ist ein Fazit einer Blog-Studie der Universität Leipzig. Zwei Drittel der NutzerInnen gaben in einer Umfrage an, dass sie sich
in Blogs zu Themen informieren, die in anderen Medien nicht vorkommen. Rund ein Drittel kommuniziert über Blogs mit anderen Internet-Usern. | |
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Die soziale Ungerechtigkeit ist hierzulande größer als in den meisten anderen EU-Ländern. Das zeigt eine Studie des Instituts Berlinpolis. Im Gesamtranking der EU-27 belegt Deutschland Platz 19. Auf der Grundlage
von Eurostat- und OECD-Daten aus 2007 und 2008 hat das Institut anhand von 35 Indikatoren untersucht, wie es
in der EU um die soziale Gerechtigkeit bestellt ist. Besonders schlecht schneidet
Deutschland beim Generationenverhältnis
ab, vergleichsweise gut bei
der Gleichstellung von Frau und Mann. | |
Nachhaltig war in der Vergangenheit bei vielen Dax-Unternehmen vor allem eines: die Steigerungsrate der Vorstandsbezüge. | |
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Rund zwei Drittel der Ein-Euro-JobberInnen glauben nicht, dass die Ein-Euro-Jobs ihre Chancen auf eine reguläre Stelle verbessern: eine Einschätzung, die fast alle wissenschaftlichen Studien bisher bestätigt haben. Und auch der Bundesrechnungshof konstatierte im November 2008: Ein-Euro-Jobs sind für drei von vier TeilnehmerInnen "weitgehend wirkungslos", "messbare Integrationsfortschritte waren nicht erkennbar". | |
Wer Kinder hat, muss in Deutschland beruflich immer noch zurückstecken - und meist sind das in den
Familien die Frauen. | |
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Im Jahr 2008 flossen aus der Europäischen Union 28 Prozent weniger Direktinvestitionen (DI) in Drittländer als noch 2007 - auch eine Folge der Krise. Nach der
Definition von Eurostat sind DI solche Investitionen, mit denen sich Unternehmen aus EU-Staaten Beteiligungen an Unternehmen in Nicht-EU-Staaten sichern. Auf Platz zwei der DI-Flüsse liegen - wie auch 2007 - immer noch so genannte Offshore-Finanzzentren.
EU-Unternehmen "investierten" also am zweithäufigsten in Ländern wie Liechtenstein, Andorra, den Bahamas oder den Jungferninseln. | |
Wenn die Altersrente nicht zum Leben reicht, sichert die "Grundsicherung im Alter" RentnerInnen ein Mindesteinkommen. Wieviele darauf angewiesen sind, ist von Bundesland zu Bundesland stark unterschiedlich. Allen gemein ist aber: Frauen sind häufiger von Altersarmut betroffen. Der niedrige Anteil von GrundsicherungsbezieherInnen
in Ostdeutschland wird in den kommenden Jahren wohl steigen:
Die Niedriglöhne von heute sind Armutsrenten von morgen - und Niedriglöhne sind im Osten stark verbreitet. | |
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"Für die große Mehrheit der Betroffenen in Ostdeutschland ist Teilzeitarbeit offensichtlich eine Notlösung", kommentiert DGB-Vorstandsmitglied
Claus Matecki aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Denn fast zwei Drittel der Teilzeitbeschäftigten in den neuen Bundesländern und
Berlin geben an, eigentlich Vollzeit arbeiten zu wollen - allerdings finden sie schlicht keine Vollzeitstelle. Der häufigste Grund für unfreiwillige Teilzeit im Westen: fehlende Kinderbetreuungsangebote. | |
Auch Weiterbildung ist ein Thema des Berufsbildungsberichts 2009. Das Bundesbildungsministerium bekräftigt die Zielmarken der Bundesregierung für höhere Weiterbildungsquoten der deutschen Beschäftigten, die
bis 2015 erreicht werden sollen. Dafür müsste sich noch viel ändern: Denn
statt zu steigen, sinken die Ausgaben für Weiterbildung in Deutschland - allein bei der Bundesagentur für Arbeit zwischen 1999 und 2005 um
70 Prozent, bei den Unternehmen im selben Zeitraum um 16 Prozent. | |
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins im Zuge der Krise innerhalb weniger Monate mehrfach deutlich gesenkt - inzwischen auf einen historischen Tiefstand. | |
Seit 2005 wurden vor allem die
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung massiv gesenkt. | |
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Arbeitsstress lässt sich nicht singulär erklären. Die WSI-Betriebsrätebefragung zeigt: Zu wenig Personal in den Unternehmen belastet die Beschäftigten ebenso, wie neue Formen der Arbeitsorganisation und Druck von Kunden und Auftraggebern. | |
Die Zahlen sprechen für sich: häufiger prekäre Löhne - schneller arbeitslos. Dass Leiharbeit eine prekäre Form der Beschäftigung ist, kann niemand ernsthaft leugnen. | |
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Ein europäisch und international koordiniertes Vorgehen gegen negative Auswirkungen der Krise wird immer wichtiger: Deutschland ist zwar Exportweltmeister, aber die Exporte brechen ein - bei einigen Handelspartnern um über 15 Prozent (Türkei, Großbritannien, Südkorea). Gesteigert werden konnten 2008 die Exporte nur in die Länder, deren Bruttoinlandsprodukt trotz Krise noch wächst (Russland, China, Brasilien). Das gleicht die Einbrüche bei anderen Ländern aber nicht aus: Im weltweiten Schnitt gab es für Deutschland 2008 ein Export-Minus von sechs Prozent. | |
Seit Anfang der 1990er Jahre ist der Anteil der für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge (TV) kontinuierlich gesunken - inzwischen wird nicht einmal mehr jeder fünfzigste TV allgemeinverbindlich. | |
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"Der konjunkturelle Abschwung wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus", fasste Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, Ende März die Situation auf dem Arbeitsmarkt zusammen. Die von vielen Unternehmen massiv genutzte Möglichkeit zur Kurzarbeit habe dem aber bisher "stabilisierend entgegengewirkt". Mit dem zweiten Konjunkturpaket wurden umfangreiche Änderungen zum Kurzarbeitergeld beschlossen. So hat die Bundesregierung, um Entlassungen vorzubeugen, für die Unternehmen finanzielle Anreize gesetzt, wenn sie Kurzarbeit mit Qualifizierung kombinieren. All das stellt auch Betriebsräte wie Beschäftigte vor neue Herausforderungen. Ein aktueller DGB-Ratgeber zum Thema "Kurzarbeit und Weiterbildung" hilft ihnen weiter. Der Ratgeber kann unter www.dgb-bestellservice.de angefordert werden. Einzelexemplare kosten ein Euro plus Versandkosten. | |
Im Osten Deutschlands stagniert der Anteil der Beschäftigten, für die ein Tarifvertrag gilt, bei knapp über 50 Prozent - in Westdeutschland ist der Anteil leicht rückläufig. | |
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Im aktuellen Beratungszeitraum der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind bundesweit bisher 5,4 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet worden als im Vorjahreszeitraum. Der DGB geht davon aus, dass sich die Krise im laufenden Jahr noch stärker auf den Ausbildungsmarkt auswirken wird. | |
Noch im Februar rechnete das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) bei der Hans-Böckler-Stiftung für 2009 damit, dass die deutsche Wirtschaft um 2,4 Prozent schrumpft. Jetzt hat das IMK seine Prognose aktualisiert - das Bruttoinlandsprodukt werde um ganze fünf Prozent sinken. Auch bei fast allen anderen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-Kennzahlen wird ein Minus prognostiziert - bei den Exporten sogar ein Rückgang um über 15 Prozent. Nur eines wird deutlich steigen: die Arbeitslosenquote. | |
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Am oberen Ende der Gehaltsskala
- bei den Managergehältern -
gibt es Bewegung für eine
gesetzliche Regelung. Am unteren
Ende tut sich in Deutschland
auf dem Weg zu einem gesetzlichen
Mindestlohn immer noch
zu wenig. Dabei haben fast alle
europäischen Nachbarn in den
vergangenen Monaten ihre
gesetzlichen Mindestentgelte
noch einmal erhöht: Der durchschnittliche
Mindestlohn pro
Stunde liegt in Westeuropa jetzt bei etwa 8,40 Euro. | |
Derzeit gibt es drei Modelle der "Hartz-IV-Verwaltung": die ARGEn, die Optionskommunen und Regionen, in denen Bundesagentur und Kommunen ihre Aufgaben in getrennter Trägerschaft wahrnehmen. Für die über 350 ARGEn muss spätestens 2010 ein neues Modell gefunden werden. Die im Gesetzentwurf des Arbeitsministeriums geplanten "Zentren für Arbeit und Grundsicherung" (ZAG) sollten laut Bund-Länder-Kompromiss die ARGEn ersetzen und auch in den 21 Regionen mit getrennter Trägerschaft eingeführt werden. | |
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Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-
und Berufsforschung (IAB)
belegt: Der Anteil von Hartz-IV-LangzeitbezieherInnen
ist zwischen 2005
und 2007 deutlich gestiegen. Damit
waren im Dezember 2007 drei Viertel
der Bedarfsgemeinschaften und über
drei Viertel der Einzelpersonen zwölf
oder mehr Monate am Stück auf Hartz
IV angewiesen. Zudem stellt die Studie
fest: 40 Prozent der Personen, die den
Absprung aus Hartz IV schaffen, müssen
nach spätestens einem Jahr wieder
auf Unterstützung zurückgreifen. | |
Frauen im Aufsichtsrat - | |
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Geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung ist Alltag: 56 Prozent aller über 18-Jährigen haben das bereits selbst oder in ihrem näheren persönlichen Umfeld erfahren. | |
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84 Prozent der SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchten 2006 eine Förderschule. | |
Nach wie vor verdienen Frauen überall in Europa weniger als Männer. Im Schnitt liegen die Frauenlöhne in der EU um 17,4 Prozent unter denen der Männer, in Deutschland gar um 23 Prozent. | |
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Profit auf Pump ist die goldene Regel des Finanzkapitalismus. In den letzten 30 Jahren ist so die Geldmenge auf das Fünfzigfache gestiegen, das Weltfinanzvolumen auf den 65-fachen Wert der Realwirtschaft. "Der gegenwärtige Kapitalismus leidet nicht an einer Kreditblase. Er ist eine Blase", schreibt die Schweizer Gewerkschaft Unia in einer Broschüre zur Krise. | |
Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zwischen 2005 und 2008 konnten schwerbehinderte Arbeitslose davon nicht im gleichen Umfang profitieren wie Nicht-Schwerbehinderte. Während in diesem Zeitraum die Gesamt-Arbeitslosenzahl um über 32 Prozent zurückging, sank die der Schwerbehinderten nur um knapp 14 Prozent. Im Dezember 2008 ist die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen erstmals wieder leicht gestiegen, wie eine DGB-Studie belegt. | |
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2008 wurde für 635 000 ArbeitnehmerInnen Kurzarbeit beantragt - das waren vier Mal so viele wie 2007 (144 000). Hauptsächlich betroffen: Automobilindustrie, Metallverarbeitung und Maschinenbau. Wie viele tatsächlich kurzgearbeitet haben, steht erst jeweils zwei Monate nach Quartalsende fest. | |
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Beim Kampf gegen Schwarzarbeit trifft die Redensart "viel hilft viel" voll ins Schwarze. | |
Etwa jeder zehnte Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren bezieht Hartz-IV-Leistungen. Das zeigt eine aktuelle Studie des DGB. Die höchsten Quoten gibt es in den ostdeutschen Bundesländern und den drei Stadtstaaten, die geringsten in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die "Hartz-IV-Quote" der 15- bis 24-Jährigen ist - außer in Bayern - in allen Bundesländern höher als der Anteil der Hartz-IV-BezieherInnen unter allen erwerbsfähigen Personen (15 bis 65 Jahre) | |
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Im Arbeitsrecht hat sich der Anteil der Verfahren zu Entgelt und Eingruppierungsfragen im Vergleich zu 2007 zwar leicht verringert, macht aber immer noch rund die Hälfte aller vom Rechtsschutz vertretenen Fälle vor Arbeitsgerichten aus. Die Verfahren vor Sozialgerichten befassen sich zu rund einem Drittel mit der Grundsicherung für Arbeitslose ("Hartz IV"). | |
Nur jeder Zweite glaubt, dass er in seinem Job bis zur Rente durchhält, von den Beschäftigten mit schlechter Arbeit sogar nur ein Viertel. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit. Die Arbeitsbedingungen sind entscheidend für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit. "Wir brauchen eine umfassende Initiative zur Humanisierung der Arbeit", schlussfolgert IG Metall-Vorstand Hans-Jürgen Urban. "Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die ein Älterwerden im Betrieb leichter machen", betont NGGVorstand Claus-Harald Güster. Und: Die Rente mit 67 muss weg. | |
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Rund zwei Drittel aller vom Rechtsschutz vertretenen Gewerkschaftsmitglieder sind Mitglied bei IG Metall und ver.di, die übrigen sechs Gewerkschaften machen das weitere Drittel der Fälle aus. | |
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Der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist kontinuierlich gesunken. Um die Ausgabenquote von 1975 zu erreichen, wäre eine Steigerung der öffentlichen Bildungsausgaben um 35,3 Mrd. Euro notwendig (plus 38 Prozent). Um wenigstens die Quote von 1995 zu erreichen, müssten 10,3 Mrd. Euro zusätzlich ausgegeben werden (plus 11 Prozent). Selbst bei einer solchen Steigerung der Ausgaben würde Deutschland im internationalen Vergleich noch weit von einem Spitzenplatz entfernt sein. Nach den OECD-Berechnungen betrug 2005 der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am BIP in Deutschland 4,5 Prozent (OECD-Schnitt: 5,4 %, Schweden: 7,0 %). Die niedrigeren Zahlen in der Grafik rühren daher, dass hier lediglich die so genannten Grundmittel berücksichtigt wurden nur so lassen sich langfristige Vergleiche erstellen. | |
Seit Einführung der Hartz-Gesetze ist die Zahl der Klagen gegen Hartz IV-Regelungen Jahr für Jahr sprunghaft gestiegen. | |
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Seit der Gesundheitsreform 2004 erhält die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Steuerzuschuss aus dem Bundeshaushalt. Die Reform sah ursprünglich ab 2006 einen fixen Betrag von 4,2 Milliarden Euro jährlich vor seitdem ging es mit dem Steuerzuschuss erst ab-, jetzt wieder aufwärts: Da im Rahmen des Konjunkturpakets II die Krankenversicherungsbeiträge sinken, gibt es allein in 2009 und 2010 insgesamt 9 Milliarden Euro Extra-Zuschuss. | |
Über ein Drittel aller Sperrzeiten, bei denen die Arbeitsagenturen die Zahlung des Arbeitslosengeld I vorübergehend einstellen, wird nur deshalb verhängt, weil sich die Betroffenen vor ihrer Arbeitslosigkeit nicht rechtzeitig als arbeitsuchend gemeldet haben. In manchen Agenturbezirken der Bundesagentur für Arbeit (BA) gilt das sogar für etwa die Hälfte aller Sperrzeiten-Fälle.
Nach geltendem Recht müssen ArbeitnehmerInnen sich spätestens drei Monate vor einer möglichen Arbeitslosigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als arbeitsuchend melden zum Beispiel wenn eine Kündigung vorliegt, aber auch, wenn ein befristeter Vertrag ausläuft und eine Weiterbeschäftigung noch nicht garantiert ist. Erfolgt diese Meldung zu spät, kann die BA eine Sperrzeit verhängen: In der ersten Woche der Arbeitslosigkeit gibt es dann kein Geld.
Die Meldung kann telefonisch bei der BA abgegeben werden: 01801555111 (Mo. bis Fr., 8 bis 18 Uhr, Festnetz 3,9 Cent/Min.) | |
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2008 ist es den DGB-Gewerkschaften gelungen, ihren Mitgliederrückgang
weiter zu reduzieren. Ausnahme: die Gewerkschaft TRANSNET, die vor
allem für den Wechsel ihres ehemaligen Vorsitzenden Norbert Hansen zur
Deutschen Bahn abgestraft wurde. Am besten schneidet die GEW ab: Sie
hat gegenüber dem Vorjahr mehr als 3000 neue Mitglieder gewonnen.
Das ist ein Mitglieder-Plus von 1,2 Prozent. | |
Die Finanzkrise schlägt auf die Wirtschaft
durch. Die Auswirkungen für
Deutschland, den Euroraum und die
USA: ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt
(BIP) und steigende Arbeitslosenquoten.
Das prognostiziert das Institut
für Makroökonomie und Konjunkturforschung
in der Hans-Böckler-Stiftung
(IMK). Die Politik habe aber noch die
Chance, aus dem BIP-Minus ein Plus zu
machen, so das IMK: In Deutschland
wäre das mit einem Konjunkturprogramm
von 50 Milliarden Euro möglich. | |
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Knapp 350 000 ArbeitnehmerInnen
sind 2008 neu in eine DGB-Gewerkschaft
eingetreten, fast 70 000 mehr
als im vergangenen Jahr. | |
Zwar konnte die FDP gegenüber der Hessen-Wahl 2008 auch bei den gewerkschaftlich organisierten WählerInnen zulegen (+ 4 %), dennoch stimmte nur eine Minderheit der GewerkschafterInnen (34 Prozent) für Schwarz-Gelb. Das hat die Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen ergeben. Mit einem Minus von zwölf Prozentpunkten gegenüber 2008 hat die SPD unter den Gewerkschaftsmitgliedern Terrain verloren. Die höchsten Zuwächse unter den GewerkschafterInnen konnten die Grünen mit plus sechs Prozentpunkten erzielen, die Linke steigerte ihren Stimmenanteil um drei Prozentpunkte. | |
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